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Radix DT-X3 (STI20C2 5518)
Radix ist schon ein alter Receiver Hersteller doch eigentlich bis heute nicht wirklich interessant. In all den Jahren hat sich auch nicht viel getan. Gut es gibt inzwischen Twin Modelle und auch welche mit Festplatte und welche mit alphanumerischen Display. Für den Test habe ich mich jedoch für ein ganz einfaches FTA Exemplar entschieden, das nicht zur neusten Generation zählt. Da sich schon allein vom GUI bis heute nicht viel geändert hat reicht dies für den Test völlig aus. Der DT-X3 ist ein recht kleiner Receiver. Das Display ist sehr dunkel und kann deshalb bei Tageslicht schlecht abgelesen werden. An der Gehäuse Front befinden sich 3 Funktionstasten. Auf der Rückseite ist kein Netzschalter vorhanden. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und die wichtigsten Tasten sind relativ gut erreichbar. Die Bedienung ist extra einfach gestrickt für den Normal Konsumenten. Bei Lieferung ist bereits eine Werksprogrammliste vorinstalliert.
Infobanner: Das Infobanner kann EPG Daten für die laufende und folgende Sendung anzeigen. In langen Texten kann geblättert werden. Das Fenster wird Transparent dargestellt und kann deshalb teilweise schlecht gelesen werden. Die Transparenz lässt sich im Menü auch nicht einstellen. EPG Daten stehen nicht immer sofort beim Umschalten zur Verfügung, oft muss die "i" Taste gedrückt werden bis Daten angezeigt werden. Signalstärke und Frequenz lässt sich nicht anzeigen.
EPG: Der Programmführer kann für jeweils 1 Programm Sendungen bis zu 7 Tage anzeigen. Das aktuelle Programm wechselt dabei in ein PIG Fenster. Beim Aufruf der Detailinfo wechselt das Programm in den Background. Das Timer Menü lässt sich aufrufen jedoch müssen die Sendungen nachträglich editiert werden. Multikanal EPG gibt es nicht und man kann auch nicht umschalten.
Kanal Liste: Die Programm Liste bedeckt mit ihrer 20 Kanalansicht fast den ganzen Bildschirm. Negativ macht sich auch hier die Transparenz bemerkbar. Mit jeder Coursor Bewegung wird automatisch umgeschaltet, dies könnte sich bei Drehanlagen negativ bemerkbar machen. Nach Auswahl mit OK wird die Liste geschlossen. Über die Kanal Liste stehen verschiedene Sortierfunktionen zur Verfügung (siehe Bild). Eine Sat Taste gibt es auf der Fernbedienung nicht.
Menü: Die Menüs sind einfach und graphisch wenig ansprechend. Sobald die Menü Taste gedrückt wird sind TV Bild und Ton verschwunden und kommen auch erst wieder wenn man das Menü verlässt.
Kanäle bearbeiten (verschieben und löschen): Kanäle bearbeiten ist eher unkomfortabel vor allem weil die Bild/ Ton Darstellung zu den Programmen fehlt. Es kann nur 1 Programm gleichzeitig verschoben werden. Beim Senderlöschen werden die Ausgewählten zuerst in den "Papierkorb" verschoben. Dort ist Platz für 100 Programme. Wer mehr löschen will muss speichern und kann anschließend wieder fortfahren.
Antennen Einstellung und Suchlauf: Bei den Antenneneinstellungen fällt auf das der Receiver DiSEqC nur bis 4 Satelliten beherrscht. In dem Menü allgemeine Einstellungen kann vorher DiSEqC 1.0, 1.2 und USALS eingestellt werden. Es können 1 oder 2 Satelliten in einem Gang abgesucht werden. NIT Option gibt es beim automatischen Suchlauf nicht. Wer verschlüsselte Programme mit absuchen will muss dies in einem Extra Menü (allgemeine Einstellungen) festlegen. Ein Astra Suchlauf über 72 Transponder dauert ca. 3:50 Minuten. Nur neu gefundene Programme werden angezeigt. Beim manuellen Suchlauf gibt es eine NIT Funktion und eine PID Eingabe Möglichkeit. NIT`s werden nicht gesammelt. Transponder lassen sich hinzufügen und löschen. Satelliten lassen sich hinzufügen aber nicht löschen und nicht umbenennen. Neu hinzugefügte Satelliten lassen sich einmalig umbenennen. Der getestete maximale Kanalspeicher beträgt 4000 TV und 1000 Radio Programme.
Sonstiges: Es gibt eigentlich hier nichts weiter zu sagen, außer das der Receiver noch einen integrierten Teletext besitzt. Sogar mit für Satreceiver überdurchschnittlichen Funktionen wie Zoom und Mix. Teletext über TV Gerät ist auch möglich. Ferner besitzt der Radix eine Recall und eine Freeze Funktion
Software Update und Settings: Software Update funktioniert über Satellit (OTA) und über PC. OTA gab es keine neue Software. Auch auf der Radix Seite war die letzte Software vom Mai 2006. Zur PC Verbindung braucht man ein Nullmodemkabel (gekreuzt) und einen Gender Changer. Programmlisten können mit SetEdit ausgelesen, bearbeitet und eingespielt werden. Kanäle bearbeiten funktioniert mit dem Programm wesendlich besser als über das Receiver Menü. Zum Datentransfer ist es erforderlich im Menü einige Punkte auszuwählen also TV Bild vor und während der Datenverbindung ist unbedingt erforderlich. Schlecht für Leute die ihren PC vom TV weiter weg stehen haben bzw. keinen Video Eingang am PC haben. Ich habe verschiedene Updates gemacht mit Radix OEM Software, das Meiste davon lief jedoch nicht. Zum Glück funktionierte die Skycom 3000 Software. Somit habe ich nun wenigstens eine Software drin die optisch wesentlich besser aussieht als das Radix Original. Bilder von der Skycom Software seht ihr weiter unten. Die Programmliste wird beim Update überschieben und Settings mit SetEdit wurden nicht korrekt angeordnet übertragen. Manchmal ging die Kanalliste ganz verloren bzw. die Werkseinstellungen wurden aktiviert.
Fazit: Der Radix DT-X3 ist ein typisches Produkt für normale TV Konsumenten ohne viel Schickschnack und mit lieblos gemachten Menüs. Das Radix es grafisch auch besser kann zeigte die Skycom Software.
GUI mit Skycom 3000 Software
Infobanner:
EPG:
Kanalliste:
Menü:
Kanäle bearbeiten:
Antenne und Suchlauf:
Sonstiges:
March 18, 2007 |
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